Kjetil Olsen i Davos
Av Sara Pedersen og Idunn Raade Olsen

Trainer Traum
Hast du sich für den Job beworben, oder wurde Sie angesprochen?
Ich wurde angesprochen und ich habe sofort ja gesagt. Das war so eine gute Chance und ein Traum. Ein Abenteuer.
Warum wolltest du gerne in der Schweiz arbeiten?
Es war etwas Neues. Ich wollte gern eine neue Kultur erleben und lernen. Ich wollte die Sprache lernen, und für mich war es auch eine große Herausforderung in einer neuen Kultur zu arbeiten und auch meine Trainingsphilosophie in die Schweiz zu bringen.
Haben Sie Bekannte in der Schweiz?
Ja nach den fünf Jahren habe ich sehr viele Freunde gefunden. Ich besuche sie jedes Jahr.
Wie hat deine Familie reagiert als du umgezogen bist?
Als ich den Job bekommen habe, dann hatte ich keine Familie. Ich war allein. Ich hatte keine Frau oder meine Tochter. Meine Familie, meine Eltern und meine Geschwister waren alle sehr zufrieden. Das ist eine Chance. Sie waren sehr positiv.
Was hast du in der Schweiz gemacht?
Ich war Langlauf-Trainer, für einen Langlauf-Stützpunkt, das ist eine Trainings-Celle. Die besten Athleten aus der Schweiz, und der Region. Ich arbeitete an einem Sportgymnasium, es ist wie NTG. Es war auch für die Nationalmannschaft. Es war eigentlich ein olympischer Stützpunkt. Es war Training jeden Tag und es waren Trainingslager und Wettkämpfe.
-Und in meiner Freizeit habe ich sehr viel gemacht. Ferien in Italien, Biken und das Leben genossen.
Wie lange waren Sie in Schweiz?
Fünf Jahre.
War es wie erwartet?
Es war besser als erwartet. Es war viel besser. Ich habe die Natur so genossen und die Leute und die Menschen in der Schweiz sind so freundlich. Ich habe mich wirklich wohl gefühlt. Die beste Zeit in meinem Leben.
Welche Erfahrungen hast du gemacht?
Ja, eine sehr interessante Kultur, gute Menschen, gutes Essen, Naturerlebnisse und das war auch eine schöne Zeit.
Waren Athleten mit dem Training und Verhalten zufrieden?
Sie waren sehr zufrieden und es war wirklich eine gute Stimmung in der Mannschaft und wir haben gute Resultate erbracht. Wir haben viele Leute, die jetzt im Weltcup sind. Ich hatte ein paar Athleten, die den Weltcup gewonnen haben, nachdem ich nach Norwegen zurückgegangen bin.
War es eine anspruchsvolle Aufgabe?
JA! Das war es. Die größte Herausforderung war die Sprache und diese neue Kultur zu lernen. Und das war schwierig, und ich hatte nicht viel Freizeit. Es war nur Reisen, Reisen, Reisen, Arbeit, Arbeit, Arbeit. Als ich nach Hause aus dem Trainingslager gekommen bin, war ich ganz allein. Ich fühlte mich einsam. Das war schwierig. Nach zwei oder drei Jahren hatte ich viele gute Freunde.
Waren Sie zufrieden mit der Art und Weise wie Sie Athleten trainieren?
Am Anfang war ich nicht zufrieden, aber als die Athleten die Trainingskultur verstanden haben, dann war ich zufrieden. Sie hatten einen anderen Trainer und andere Methoden. Als ich die norwegische Trainingskultur präsentiert hatte, ging es besser.
Waren Sie für den Job geeignet?
Ich hoffe das. Ich hoffe, ich war geeignet für diesen Job. Ich habe eine Menge gute Rücksprachen von den Athleten, Eltern und Kollegen bekommen. Ich hoffe, sie waren alle zufrieden.
Würden Sie anderen raten, die gleiche Arbeit zu machen?
JA ganz klar. Ein Trainerjob in der Schweiz ist ein Traumjob. Es ist viel Arbeit, aber so viele Erlebnisse. Ziemlich ähnlich wie die nordnorwegische Kultur. Die Menschen, die Natur und Kultur sind es wert. Das ist eine Empfehlung für alle.
Würden Sie wiederkommen, wenn es eine neue Gelegenheit erschien?
Schwierig zu sagen, aber gerade jetzt: nein. Ich habe jetzt eine Familie, eine Tochter. Sie geht in die Schule und viele Sachen müssen passen. Es ist schwierig zu sagen.
